Schwarzmaler

Schwarz08

Mir fallen immer häufiger in konservativen Leitmedien wie der FAZ oder der NZZ professorale Intellektuelle auf, die unter dem Deckmantel ihrer Forschungstätigkeit populistische Politik betreiben.
Nun habe ich natürlich kein Problem damit, dass Menschen sich öffentlich zu politischen Sachfragen äußern, mache ich das doch auch. Das gilt natürlich und im besonderen für Professoren, egal ob emeritiert oder noch lehrend. Schließlich erwartet der Leser von ihnen intellektuelle Brillianz, inhaltliche Ausgewogenheit und einen breiten und vertieften Überblick über die Materie – haben sie doch jahrelang geforscht und stehen sie in der Regel im fachlichen Diskurs mit Kollegen.
Vielleicht sind aber meine Erwartungen tatsächlich zu groß gegenüber dieser Gattung von Publizisten, gibt es doch genügend Beispiele, dass Ausbildung und Intellekt nicht davon abhalten, sich um Kopf und Kragen zu schreiben. Ein in meinen Augen besonderes Beispiel eines solchen Professors bietet uns gerade die NZZ.

Wir lesen dort einen Text von Gunnar Heinsohn, einem emeritierten Sozialpädagogen und Wirtschaftswissenschaftler aus Bremen, der neben vielem anderen für seine durchaus nachvollziehbare These bekannt ist, dass eine hohe Quote von perspektivlosen Jugendlichen in jeder Gesellschaft einen Stressfaktor darstellt, der zu Gewaltausbrüchen führen kann.

Auch Heinsohn fühlt sich berufen, zu den Geschehnissen in Köln an Silvester Stellung zu beziehen. Wohin die Reise geht, lässt schon der plakative Titel ahnen: „Willkommensunkultur“.

Der Text beginnt sofort mit einer Lächerlichmachung der sommerlichen Willkommenskultur in Deutschland.
Von der hoffnungsvollen Kommunikationsberaterin über die Happening-geübte Theaterwissenschafterin bis hin zum rüstigen Rentner gibt es Offenherzigkeit und selbst die gelegentliche Einladung direkt in die Wohnung!
Dagegen gab es wohl eher nichts von sicherlich gut situierten emeritierten Professoren, möchte man Heinsohn fragen. Dass hier vom Autor knapp am beliebten Namen für solche „hoffnungsvollen“ und „Happening-geübten“ Menschen – dem „Gutmenschen“ – vorbeigeschrammt wurde, ist sicherlich dem intellektuellen Vorteil eines Professors geschuldet. Er weiß, was er schreiben kann und was nicht.

Als „Gegenbild“ wird dann der Schrecken der muslimischen Gesellschaften aufgebaut. Massenvergewaltigungen, Köpfungen, der Hass auf alles, was anders erscheint – ja, der Muselmane ist ein notorischer Massenmörder, getrieben von seinen sexuellen Begierden und der Lust am Töten. Das ist für Heinsohn auch einfach nachvollziehbar. Ist doch ein junger Muslim dieser Gesellschaften „permanent in einem Streuner- und Beutemodus“, da er aufgrund Geld- und Einkommensmangel keine eigene Familie gründen kann und die für eine Heirat zur Verfügung stehenden Jungfrauen von älteren und reicheren Männern weggeheiratet werden, als Zweit-, Dritt- oder gar Viertfrauen.

Danach ergänzt er eine Schilderung der Bildungssituation in den muslimischen Staaten, die wie erwartet eine Katastrophe ist. Sie drückt sich in vergleichsweise schlechten Kennzahlen bei internationalen Bildungsvergleichen aus, ein sicher nicht wegzudiskutierender Fakt, der die Integration von Neueinwanderern tatsächlich erschweren wird. Dass aber formale Bildung nichts über Intellekt aussagt – geschenkt. Dass formale Bildung nichts über rechtsstaatliche Verhaltenstreue aussagt – ebenfalls geschenkt. Dass formale Bildung nichts über moralisches Verhalten aussagt – der Text ist hier sicherlich ein Beweis an sich.

Der Schluss, den Heinsohn nämlich hier daraus zieht, ist bezeichnend:
Einstellen aber muss man sich auf viele aggressive Jünglinge mit passabler Grundversorgung und Zeit ohne Ende, um bestens vernetzt über Smartphones in ihren Gegenden Bürgerinnen nachzustellen, die sich nicht wehren können und ohne Schutz gelassen werden.
Das ist für mich sehr, sehr nahe an der Argumentation der „Bürgerwehren“, die sich jetzt berufen fühlen, die Ehre der blonden, weißen Frau zu schützen. Ein wirklich schlüpfriges Gelände für einen emeritierten Professor, das auf fürchterliche Art und Weise entlarvend wirkt.

Es passt ins Bild, das uns der Text bisher lieferte, dass er nun mit den schrecklichen Ereignissen in Rotherham aufwartet – eine pakistanische Parallelgesellschaft hat dort unter den Augen der Behörden jahrelang hunderte von Mädchen versklavt und sexuell ausgebeutet. Denn das über alle Maßen furchtbare Versagen der lokalen Behörden in Rotherham wird von Heinsohn genutzt, die neurechte Argumentation bezüglich eines behaupteten „Schweigekartells“ aufzugreifen.

Dass es in der momentanen Situation in Deutschland vielleicht sinnvoll ist, maßvoll über solche Geschehnisse wie in Köln zu berichten, weil sie eben für Populismus und Hetze missbraucht werden, erscheint Heinsohn unnötig und falsch. Dass unsere Presse wenigstens manchmal versucht, ohne wutbürgerlichen Schaum vor dem Mund von auffälliger Kriminalität zu berichten, ist für Heinsohn verzichtbar. Damit hinterlässt er aber den Eindruck eines Populisten, der eine solche Situation mit Freude instrumentalisieren will – für seine ganz eigene Meinungsmache gegenüber Liberalität, Zuwanderung und Fremdheit.

Natürlich spielt er in seinem Text in Vorbereitung auf kritische Reaktionen wie der meinen mit dem gerne gepflegten Bild der verfolgten aufrechten Unschuld.
Wer nicht stillhält, wird als Islam-Feind tituliert. Viele Bürger wissen wohl, dass dem Land von der Spitze her Gefahr droht, aber der Kadavergehorsam bis in die untersten Ränge vertieft die Entmutigung.
Nein: Ich tituliere Heinsohn nicht als „Islam-Feind“. Das wäre für mich zu einfach. Und ich glaube auch nicht, dass Rechte wie Heinsohn im Moment „entmutigt“ sind. Ganz im Gegenteil, Medien wie die NZZ, die Kommentarspalten von spiegel.de und natürlich Facebook beweisen etwas anderes. Wenn ich jemanden mittlerweile in der Defensive erlebe, dann sind es liberale Menschen, die massiv angegangen und bedroht werden, weil sie für Transparenz und Mäßigung eintreten.

Dass Heinsohn alles will, aber nicht das, zeigt er an der folgenden Stelle:
Nachgeborene Brüder aus Syrien zeigen einzigen Söhnen oder gar Kindern, wer hier in Zukunft zu fürchten ist. Auch wenn Medien den Düpierten zu einem Pazifismus gratulieren, der lieber seine bessere Hälfte preisgibt als aufzubegehren, wird das Stillhalten immer als Niederlage in ihnen brennen.
Denn ich bin sicher: Er weiß sehr genau, dass in Köln maghrebinische junge Männer das Hauptproblem darstellen, die hier auf Glückssuche sind. Und eben nicht die hunderttausend syrischen Flüchtlinge, die vor Mord, Folter und Vergewaltigung bei uns Schutz suchen. Aber zwei Tausend Algerier oder Tunesier pro Monat als Zuwanderer sind natürlich als Gesellschaftsrisiko deutlich weniger instrumentalisierbar als vierzig tausend Syrer.

Dass er dann noch das Untergangsszenario von hunderten von Millionen Fremden zeichnet, die zu uns kommen wollen. Dass er sich besorgt über durch Zuwanderung wachsenden Antisemitismus zeigt: Ja, auch das kennen wir. Ersteres erscheint mir in seiner kolonialen Hybris entschieden übertrieben – Deutschland ist ein unfreundliches, nasskaltes Land, nicht gerade das Paradies für die Hälfte der Menschheit. Zweiteres lesen wir in letzter Zeit häufig, jeder neurechte Text braucht heute diese ausformulierte Sorge, grenzt sie ihn doch scheinbar vom plumpen altrechten Rand unserer Gesellschaft ab.

Der Text lässt mich fragend zurück: Haben wir es hier mit einem vor Angst schlotternden, zukunftsbesorgten Greis zu tun, der seinen beste Zeit offensichtlich hinter sich hat? Oder mit einem Intellektuellen, der endlich meint, die Maske fallen lassen zu können? Der sich berufen fühlt, am Rückbau der aus seiner Sicht übertriebenen Liberalisierung dieser Gesellschaft mitwirken zu müssen? Wie die Gaulands, Luckes, Höckes und wie sie alle heißen?

Ja, ich ärgere mich.
Nicht so sehr darüber, dass ein weiterer, renommierter Professor die Sarrazinsche Rolle des intellektuellen Steigbügelhalters von neurechtem Gedankengut gibt. Das entlarvt ihn als das, was er ist – und diese Entlarvung ist für mich das einzig Gute an der momentanen Situation in Deutschland.
Ebenso wundert es mich nicht mehr, dass eine Zeitung wie die NZZ für solchen intellektuell verbrämten, inhaltlich aber primitiven Populismus die Plattform bietet. Das hat sie schon öfters getan, das wird sie immer wieder tun. Sich anbietende, renommierte Autoren gibt es mittlerweile leider zu genüge im deutschsprachigen Raum.

Was mich ärgert, ist die Vergiftung der Diskussionskultur in Deutschland durch solche Texte. Zwar gibt der Text vor, Diskussionen anregen zu wollen. Er scheint „Wahrheiten“ auszusprechen. Aber eigentlich ist sein einziges Ziel, die Diskussion über die sicherlich großen Herausforderungen, die auf Deutschland und Europa zukommen, in genau eine Richtung zu lenken: Grenzen dicht, Ausländer raus, Ofen an: Neobiedermeier.

Denn es ist natürlich nicht zu leugnen: Wir haben Probleme mit bildungsfernen Zuwanderern, denen wir keine einfache und schnelle Integration in unseren komplexen Arbeitsmarkt bieten werden können. Wir haben Herausforderungen mit jungen, männlichen, sozial entwurzelten und „robust“ denkenden und handelnden Zuwanderern, die sich gerne in Großstädten ansiedeln. Und die gut verdrahtet, mobil und gewalttätig sind. Wir haben sicherlich Herausforderungen mit Zuwanderern, die patriachales und antisemitischen Gedankengut mitbringen.

Aber zum einen sind solche Herausforderungen sicherlich nichts neues für Deutschland. Seit dem Krieg integrierten wir Vertriebene aus den verlorenen deutschen Gebieten im Osten, Gastarbeiter aus der Türkei und den armen, damals ungebildeten Gegenden Europas und anschließend Russlanddeutsche. Alle in Millionen gemessen. Nicht jede Integration ist beendet, nicht jeder lässt sich integrieren. Die deutschen Großstädte sind bunt geworden, auf der Straße hört man oft nicht mehr nur deutsch. Es geht nicht immer reibungsfrei ab, Integration braucht ihre Zeit. Und doch erscheint mir eine Stadt wie München mit über 30% Ausländeranteil so viel vitaler und lebenswerter als viele fast reindeutsche Städte gerade im Osten, die in ihrer überalterten und unselbstbewussten Bürgerlichkeit erstarrt sind.

Zum anderen erschließt sich mir nicht, welche Lösungen uns eigentlich Heinsohn anbieten will. Will er die Grenzen mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen dichtmachen? Will er die ärgerlichen, schwer integrierbaren Zuwanderer auf dem freien Meer „aussetzen“, wenn die Herkunftsländer eine Rücknahme verweigern? Dass wir schlechte Bildung mit Bildungsinitiativen beantworten können, dass wir soziale Entwurzelung mit Familiennachzugsinitiativen bekämpfen können, das alles ist keine diskussionswürdige Alternative für Heinsohn.

Und so lässt er für mich den Eindruck zurück, dass es ihm eigentlich gar nicht so sehr um die Lösung der Probleme der Ausländerintegration geht. Aus meiner Sicht ist das Projekt, an dem er arbeitet ein ganz anderes: Er besetzt nur dieses wirkungsmächtige Thema, um die Liberalität der Gesellschaft und den Rechtsstaat in Gänze anzugreifen.

Und damit ist er für mich kein „Islam-Feind“, wie er befürchtet hat. Er ist für mich ein weiterer intellektueller Biedermann, der sich unter die neurechten Brandstifter begibt, um ein wilhelminisches Deutschland wiederaufleben zu lassen. Was er sich auch immer davon erhofft, denn ich verstehe es nicht.

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8 Antworten zu Schwarzmaler

  1. Daniel Peter schreibt:

    Herzlichen Dank für diese bemerkenswerte Replik Herr Willhelm. Es erschreckt mich zutiefst wie die humanistischen Errungenschaften Europas durch populistisches Getue geopfert werden und dies ohne wirkliche Not.

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    • Montrose schreibt:

      Ja, der Stimmungswandel in der Gesellschaft und das „Hereinwuchern“ rechten, menschenverachtenden Gedankenguts in die bürgerliche Mitte schockiert mich zunehmend. Wie ich schrieb: Die sogenannte „bürgerliche“ Mitte lässt ihre Maske fallen. Das Gesicht dahinter ist eine Fratze. Und wir müssen uns im klaren sein: Deutschland erwirtschaftet im Moment Überschüsse. Wie wird das erst, wenn die Wirtschaft wieder stockt und die Arbeitslosigkeit wieder zunimmt? Man möchte darüber nicht nachdenken.

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  2. Heinz Meier schreibt:

    In mein Haus lasse ich den der sich als Gast fühlt und wie ein Gast verhält. Dann darf er auch an meinem Tisch platz nehmen und an meinen Errungenschaften kostenlos teilnehmen. Als Schweizer lassen die Schweizer (Mehrheitsentscheid) nur Gäste rein die sich an die Schweizer Regeln, (geschriebene und ungeschriebene) halten. Komme mir keiner mit Populistischen rechten aussagen. Köln ist Tatsache. Die islamischen Gesellschaftsbilder sind Tatsache. Die Gutmenschen (nicht mein Wort) bestreiten in der Regel alles nur nicht den eigenen Lebensunterhalt.

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    • Montrose schreibt:

      Auch illegale Einwanderer sind ein Fakt, dem wir – also Deutsche wie Schweizer – uns stellen müssen. Es ist sicherlich einfach, einen unerwünschten Gast aus seiner Wohnung zu werfen. Einen Menschen aus dem Maghreb abzuschieben, dessen Land ihn nicht zurücknimmt, erscheint mir eine andere Herausforderung. Es sei denn, Sie plädieren für die in meinem Text angedeutete Lösung, ihn auf hoher See auszusetzen.
      Ihre recht vereinfachenden Verallgemeinerungen würde ich ansonsten noch einmal reflektieren. Sie werden meines Erachtens der Komplexität der Situation nicht annähernd gerecht.

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      • Ralph W. Ersing schreibt:

        Ich hätte eine bessere Lösung: Internieren (beheizte Baracken, Verpflegung auf Gefängnisessensniveau) mit der Option auf _jederzeitige_ freie Ausreise.
        Da muss keiner angerannt kommen und „KZ!!!“ schreien, die Menschen sind frei, zu gehen. In meinem Haus haben sie jedenfalls nichts zu suchen.
        Das konsequent umgesetzt wird den Zustrom innert Kürze implodieren lassen und auch das Risiko für Kriminelle (bisher: Risiko nahe Null – wegen Ihrer Argumentation) extrem erhöhen.

        P.S. Das ist sogar zutiefst human, weil es die Akzeptanz der integrationswilligen Ausländer massiv erhöht.

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      • Montrose schreibt:

        Zum Glück für alle sind Sie und ihres gleichen aber nicht das Maß der Dinge hier.

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    • Maurice Frisch schreibt:

      Am Anfang hat ein Großteil der zivilisierten Welt mit Bewunderung auf Merkel und Deutschland geblickt wegen der ‚grenzenlosen‘ Großzügigkeit‘ mit der man bereit war jeden Flüchtling der Welt aufzunehmen. Frau Merkel war deswegen sogar für den Friedens-Nobelpreis vorgeschlagen und vom Time Magazin zur ‚Person des Jahres‘ ernannt worden. Jetzt ist es genau umgekehrt. Die ganze westliche Welt hält Frau Merkel für psychisch krank und das deutsche Volk, als Gesamtheit, für „manisch-depressiv“. Merkel ist jetzt in Europa völlig isoliert. So ähnlich wird es auch den Deutschen als Volk gehen, nach dem Motto, „bipolares Irresein kann sich im Rassenwahn manifestieren oder, wie jetzt, in einer völlig irrationalen „wir-sind-alles-Brüder“ Ideologie, Das seien zwei Seiten derselben Medaiile, so schrieb die New York Times vor 2 Tagen. http://www.nytimes.com/2016/01/10/opinion/sunday/germany-on-the-brink.html?_r=0

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      • Montrose schreibt:

        Ich halte die Mehrheit der Deutschen durchaus für vernünftig. Dass es beiderseits Ränder mit übertriebenem Optimismus oder Pessimismus – um es höflich auszudrücken – gibt, erscheint mir normal und kein Zeichen von „Gestörtheit“. Eher „gestört“ ist die mediale und politische Aufgeregtheit, die meines Erachtens weniger auf die Mitte schaut, sondern sich an den Rändern orientiert. Maßvoll sein hat schließlich noch nie Aufmerksamkeit gebracht. Weder in den klickgeilen Medien noch in der Politik.

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